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15. Mai 2021

Das Multistopper®-Prinzip

Schnittverletzungen mit handgeführten Messern gehören zu den häufigsten Unfällen in der Profiküche. Mit der Erfindung des patentierten Multistopper® eine ebenso einfache wie praktische Lösung für mehr Sicherheit am Schneidebrett.

Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) lässt keinen Zweifel aufkommen: „Schnittverletzungen mit handgeführten Messern stellen einen Unfallschwerpunkt
im Gastgewerbe dar.“ Die BGN
zählt knapp 6.000 einschlägige Fälle pro Jahr. In einer Erhebung der Berufsgenossenschaft für
Gesundheitsdienst- und Wohlfahrtspflege (BGW)
aus dem vergangenen Jahr ist sogar die Rede davon, dass knapp die Hälfte der Arbeitsunfälle von Köchinnen und
Köchen bei der Handhabung mit Messern zustande kommen. Unfälle mit erheblichen Folgen. Dabei haben Messerunfälle nicht nur schmerzhafte Folgen für die Betroffenen selbst, in vielen Fällen werden ihre Auswirkungen im gesamten Betrieb spürbar., weiß Horst Raffalt. „Jedem behandlungsbedürftigen Unfall aufgrund von Schneidearbeiten in der Küche folgt im Durchschnitt eine Arbeitsunfähigkeit von 7,4 Tagen.“ Daraus ergäben sich 7,4 Tage Lohnfortzahlung für den Verletzten und Mehrarbeit für die übrigen Beschäftigten beziehungsweise
eine zu organisierende und zu bezahlende weitere Arbeitskraft,
rechnet der in Wien ansässige Ingenieur vor und versichert:
„Es lohnt sich also schon allein aus betriebswirtschaftlicher Sicht, wenn Unfälle in der Küche so gut es geht verhindert werden. Bei Unfällen mit Messern stehen die Chancen gut, dass das gelingt.“ Kommt es zu Schnittverletzungen mit handgeführten Messern, ist nämlich oft ein verrutschtes Schneidebrett die Ursache. „Gegen das Rutschen des Schneidebrettes war bisher kein Kraut gewachsen“, sagt Horst Raffalt. Das Improvisieren mit Zeitungspapier, feuchtem Küchenpapier, unterliegenden Geschirrtüchern oder Gummi kann zwar „mehr schlecht als recht“ Abhilfe schaffen, allerdings genügt das meist nicht den hygienischen Anforderungen in der Profiküche. Gerade in Coronazeiten wird Hygiene besonders
großgeschrieben und auch nach einer Wiedereröffnung der Gastronomie
dauerhaft auf dem Prüfstand sein, ist Raffalt überzeugt. Das Multistopper®-Prinzip. Als Lösung für mehr Sicherheit und Hygiene am Schneidebrett bietet sich der so genannte Multistopper® aus Raffalts Manufaktur im Burgenland an. Als Inhaber eines mobilen Messerschleifservices für Großküchen
hatte Ingenieur Raffalt über Jahre Einblick in zahlreiche Profiküchen und war „regelrecht entsetzt über die Risiken, denen sich die Köche angesichts rutschender Schneidebretter
aussetzen“. Der leidenschaftliche
Tüftler fühlte sich an seiner Ehre
gepackt, suchte nach einer praktikablen
Lösung und experimentierte, bis er
schließlich die Idee zu einer rutschfesten Unterlagsleiste hatte. Der Multistopper® war geboren. Sein Prinzip ist einfach und clever zugleich: Zwei länglich geformte Rechtecke aus weichem Silikon-Kunststoff sollen jedes Schneidebrett sicher und unverrückbar in einer festen Position halten. Dabei spielt die Oberfläche, auf der das Schneidebrett liegt, keine Rolle, versichert der Erfinder. Nach Raffalts Angaben sind die 26,9 Zentimeter
langen und 3,9 Zentimeter breiten
Multistopper (Höhe: eineinhalb
Zentimeter) fett- und feuchtigkeitsabweisend, ferner langlebig und chemikalienresistent. Die Temperaturbeständigkeit reiche bis 180 Grad Celsius. Dank der Spülmaschinen-Festigkeit lassen sich die Multistopper® schnell reinigen: „Rund 5.000 Reinigungen in Gastrospülmaschinen
halten sie stand.“ Ihr Einsatz vermeide Kosten für Einwegunterlagen und erhöhe die Lebensdauer der Schneidebretter, so Raffalt. Weil die Oberfläche der Multistopper® völlig fugenfrei sei, hätten Keime keine Angriffsfläche. Kreuzkontamination vermeiden Dass die Multistopper® in verschiedenen Farben erhältlich sind, entspricht der Farbenlehre gegen Keimverschleppung. Die klare Einteilung einer Farbe zu einem
Bereich soll die Gefahr einer Kreuzkontamination deutlich senken. Weiß steht für essfertig kalt und Gelb für Geflügel. Grün entspricht unreinem Gemüse und Rot rotem Fleisch. Blau wird für Fisch und Krustentiere, Braun für gekochtes Fleisch verwendet.
Das Produkt aus Österreich hat in der
Alpenrepublik schon viele Köche überzeugt. Auf der Referenzliste stehen in Wien etwa die Küchen des Herz-Jesu-Krankenhauses, der Strabag AG und des Forschungsinstitutes für Molekulare Pathologie. Auch in Deutschlands Profiküchen ist Horst Raffalts Multistopper® bereits angekommen. Zu seinen Kunden
zählen unter anderem bereits die Küchen mehrerer Berufsschulen, die Hotelfachschule Heidelberg, das Münchner Hofbräuhaus und die Senatskanzlei in Hamburg.

19. Oktober 2018

Unsere Silikonqualität finden Sie auch in der Medizintechnik!

Sie werden in Deutschland aus dem chemischen Element Silizium hergestellt, das zum Beispiel in Sand, Ton oder Keramiken vorkommt. Da es jedoch nicht pur vorliegt, muss das Silizium zunächst abgetrennt werden und erst nach weiteren Verarbeitungsschritten können daraus Silikone hergestellt werden.

Damit die Silikone für Ihre Multistopper die gewünschte Konsistenz bekommen, werden eigene Techniken angewandt. Sind die Multistopper fertig geformt, folgt das „Tempern. Hierbei wird das Endprodukt 4 Stunden lang bei 200 Grad möglichst gründlich von flüchtigen organischen Bestandteilen befreit, damit diese nicht in die Lebensmittel übergehen können.

Dies ist der Schritt, den sich einige Hersteller sparen. Dann entweichen diese Stoffe jedoch erst beim Kochen zu Hause und gehen in die Lebensmittel über.

Wir sind FDA und BfR geprüft.

8. November 2017

Multistopper: the non-slip pad for optimum hygiene management

Beitrag erschienen auf fcsi.org in englischer Sprache.

27. Oktober 2017

Rutschfest und bombensicher

Unsere Multistopper wurden in der HGV-Praxis Ausgabe 06/2017 vorgestellt und das Urteil fiel durchwegs positiv aus. Den ganzen Artikel können Sie hier lesen.

20. September 2017

Anti-Rutsch-Leisten statt nasse Lappen unter dem Schneidebrett

Beitrag erschienen auf foodservice-equipment.de